Gestern, am Neujahrstag hatten wir gar keine Lust, uns ins Getümmel zu begeben. Aber heute musste ich noch mal raus und bin Treppen gestiegen.
Seit dem 2.11.23 entdeckt Frau Wirrkopf alleine.
Gestern, am Neujahrstag hatten wir gar keine Lust, uns ins Getümmel zu begeben. Aber heute musste ich noch mal raus und bin Treppen gestiegen.
Es schien alles in ruhigen Bahnen zu verlaufen. Wir haben gegrillt und lecker zuhause gegessen. Die Hunde waren neugierig bis desinteressiert. Caro hat die Silbereisen-Show geguckt und kräftig mitgesungen.
Da waren wir heute. Caro hatte gestern Eintrittskarten online gekauft. Das Wetter war heute nicht farbenfroh, eher grau. Dieser Naturschutzpark ist riesengroß. Wir haben uns auf die gelbe Runde auf der Übersichtskarte beschränkt. Wer mag, kann die Website besuchen. Caro war vor vielen, vielen Jahren schon einmal dort. Aber sie kannte das Gelände heute nicht wieder. Damals muss es große Volieren gegeben haben, in denen man die Vögel bewundern konnte, heute gibt es dort keinen einzigen eingesperrten Vogel mehr.
Nicht mit der Treppenherausforderung schludern! Nein, hab ich nicht.
Obwohl ich nach dem Waterdunen-Marsch gestern keinen wirklichen Bock auf rumlaufen hatte bin trotzdem zum Strand gegangen. Denn heute schien wieder die Sonne - eine Sünde, wenn mann dann nicht rausgeht. Also Treppen rauf, oben ein bisschen sitzen und dann auf der anderen Seite mal runter an den Strand. Da gabs eine Treppenruine, auf der ich wieder sitzen konnte. An Bewegung hat das gereicht.
Heute war ich wieder dort. Auch wieder alleine. Und diesmal fand ich es trostloser als damals. Was man jetzt nicht so verstehen sollte, dass es dort schlechter sei, als damals. Die Katze war nicht da und Vögel gabs auch nich so viele zu sehen. Keine Ahnung warum. Aber man kann einen Tag schlechter verbringen, als durch Waterdunen zu laufen.
Gleich zu Anfang des Weges hat jemand sein Leben lassen müssen, dass jemand Anderes was zu Essen hatte.
Die Anlage, die auf dem folgenden Bild zu sehen ist, war demontiert. Dort werden aber immer noch Miesmuscheln gezüchtet. Die Zuchtkästen liegen immer noch im Wasser. Und wenn ich richtige Stiefel hätte, könnte ich mir dort die Muscheln auch einfach aus dem Wasser holen.
Der Hof wirkte auf mich ausgestorben und tot. Aber das kann auch täuschen. Ich konnte keine Info finden, ob dort noch jemand wohnt.
Die letzten Nächte waren hier Temperaturen unter Null Grad. Das reichte nicht, um das Salzwasser in Eis zu verwandeln, aber wo das Wasser sehr ruhig steht oder in solchen dünn bewässerten Gräben gab es doch schon Eis.
Viele Kopfweiden hatten ihre Haarpracht verloren.
Der Sonnenschein, mit dem die Kälte daherkommt, lädt nicht zum Rausgehen ein, denn der eisige Ostwind treibt einem die Tränen in die Augen und die Kälte unter die Jacken, bis auf die Haut.
Auch diesig. Es weht ein strammer, kalter Ostwind. Hab ich mich dick eingepackt und war ca. 1,5 Std. draußen. Gezeichnet hab ich nicht, dabei wären mir die Finger blau geworden. Aber paar Fotos hab ich gemacht. Nix aufregendes aber Fotos.
| Alle guten Vorsätze starten mit 72 Stufen! |
- an allen Tagen ohne Regen geh ich raus und laufe mindestens 1 Mal die 72 Stufen rauf und runter. Dabei macht Caro mit, was ihr Knie erlaubt.
- wir wollen nicht aufs Essen verzichten. Aber wir essen so, dass wir nicht dicker werden, als wir eh schon sind. Also: lecker aber gesund.
Dort läuft dann alles wieder anders herum: abladen, auspacken, verstauen.