Freitag, 14. November 2025

Greifenstein

 

So sah sie mal aus, die Burg Greifenstein. Heute sieht man nur noch die Felsentürme. Auf welchem die Burg gestanden hat, konnte ich nicht rausfinden. Wir haben nicht bereut, dass wir dort waren. Diese Felsen sind schon ein imposanter Anblick

Das Wetter war immer noch schön, die Straßen in dieser Gegend besser als die Strecke von der Autobahn nach Weigmansdorf, wo wir gewohnt haben. An die Fahrt erinnern wir uns jetzt lachend, aber die Schlaglöcher zu fahren, war nicht witzig.  

Vor Ort hatte Frau Wirrkopf wieder Probleme mit der Technik: Man musste ein Ticket kaufen, und dann durch eine Schranke - wie auf der Autobahntoilette - um die Treppen nach oben zu besteigen. Ich hab mal wieder nichts geschnallt und die Schranke sagte: "Nöö, nu nich mehr!" Musste ich ein neues Ticket kaufen. Ich hasse diese Dinger. 

Zuerst sind wir außen um die Steine rumgelaufen. Diese dicken Granitplatten, diese schrägen Verwerfungen, die Farben im Granit - ich konnte mich nicht satt sehen. 






 


Und in jeder Ritze wächst was. Das war alles ohne Mörtel, geschichtet wie eine riesige Trockenmauer, aber mit Platten, von denen manche schätzungsweise 50 cm dick waren. Und manche standen so weit raus, dass man sich im Regen unterstellen könnte. 






Ja, und dann gings nach oben. Insgesamt 162 Stufen, incl. der Kanzel. Das waren auch ca. 30 Stufen, die wir uns geschenkt haben. Blieben immer noch ca. 130 Stufen zu bewältigen. Wir haben das geschafft und waren oben stolz wie Oskar. 

Alle Stufen waren geschlossen, man konnte nicht durchgucken. Sonst wären wir da nicht hochgegangen.

Für die wenigen Fotos, die ich ganz oben gemacht habe, musste ich kurz das Geländer los lassen. Das machte mir schlagartig Übelkeit. Hab ich mich gaaanz langsam vom Geländer entfernt und die Treppe nach unten in Augenschein genommen. 


Nein! Danke!

Für den Rückweg hatten wir eventuell Marienberg geplant oder Wolkenstein. Aber wir waren nach dem Tag bereit, darauf zu verzichten. Einen Blick auf Burg Wolkenstein konnten wir aber von unten noch erhaschen, als wir eine Kuchenpause eingelegt haben. 

 
Damit war der Tag zu Ende und wir wurden am Abend mit einem leckeren Gulasch bei Jana belohnt.

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Der Samstag war faul. Caro hatte Muskelkater, ich habe lange geschlafen und es war Janas Geburtstag. Am Nachmittag waren wir noch bei ihr zum Klönen. Für den Abend haben wir sie ins Hotel zum Essen eingeladen. Und damit allen das Wasser im Mund zusammenläuft, zeig ich unser Essen:

Filetspitzen

fruchtige Pute mit Curryreis

Schweinesteak mit Senfzwiebelkruste

 
geeister Capuccino

Eisschokolade

Eis mit heißen Himbeeren.

Und Sonntags sind wir nach dem Frühstück wieder aufgebrochen, Richtung Heimat. Noch einmal kurz bei Jana vorbei Tschö sagen und dann waren wir wieder unterwegs. Trotz häufigen Regenschauern, vielen Baustellen von denen es bei zweien zäh lief. Aber die waren nur kurz. Als wir bei mir ankamen, war es irgendwo zwischen 15 und 16 Uhr - ich weiß es nicht mehr genau. Caro hat den Rest bis Duisburg auch noch geschafft. 

Fazit: Es ist sehr schön im Erzgebirge. Es gibt auch genug anzuschauen. Dort einen Urlaub zu planen, lohnt sich meines Erachtens. Aber so schnell werden wir wohl nicht wieder dort hin kommen. Caro und ich haben bereits anderes geplant.  

Ende! 



 

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