Gestern, am Neujahrstag hatten wir gar keine Lust, uns ins Getümmel zu begeben. Aber heute musste ich noch mal raus und bin Treppen gestiegen.
Gestern, am Neujahrstag hatten wir gar keine Lust, uns ins Getümmel zu begeben. Aber heute musste ich noch mal raus und bin Treppen gestiegen.
Es schien alles in ruhigen Bahnen zu verlaufen. Wir haben gegrillt und lecker zuhause gegessen. Die Hunde waren neugierig bis desinteressiert. Caro hat die Silbereisen-Show geguckt und kräftig mitgesungen.
Da waren wir heute. Caro hatte gestern Eintrittskarten online gekauft. Das Wetter war heute nicht farbenfroh, eher grau. Dieser Naturschutzpark ist riesengroß. Wir haben uns auf die gelbe Runde auf der Übersichtskarte beschränkt. Wer mag, kann die Website besuchen. Caro war vor vielen, vielen Jahren schon einmal dort. Aber sie kannte das Gelände heute nicht wieder. Damals muss es große Volieren gegeben haben, in denen man die Vögel bewundern konnte, heute gibt es dort keinen einzigen eingesperrten Vogel mehr.
Nicht mit der Treppenherausforderung schludern! Nein, hab ich nicht.
Obwohl ich nach dem Waterdunen-Marsch gestern keinen wirklichen Bock auf rumlaufen hatte bin trotzdem zum Strand gegangen. Denn heute schien wieder die Sonne - eine Sünde, wenn mann dann nicht rausgeht. Also Treppen rauf, oben ein bisschen sitzen und dann auf der anderen Seite mal runter an den Strand. Da gabs eine Treppenruine, auf der ich wieder sitzen konnte. An Bewegung hat das gereicht.
Heute war ich wieder dort. Auch wieder alleine. Und diesmal fand ich es trostloser als damals. Was man jetzt nicht so verstehen sollte, dass es dort schlechter sei, als damals. Die Katze war nicht da und Vögel gabs auch nich so viele zu sehen. Keine Ahnung warum. Aber man kann einen Tag schlechter verbringen, als durch Waterdunen zu laufen.
Gleich zu Anfang des Weges hat jemand sein Leben lassen müssen, dass jemand Anderes was zu Essen hatte.
Die Anlage, die auf dem folgenden Bild zu sehen ist, war demontiert. Dort werden aber immer noch Miesmuscheln gezüchtet. Die Zuchtkästen liegen immer noch im Wasser. Und wenn ich richtige Stiefel hätte, könnte ich mir dort die Muscheln auch einfach aus dem Wasser holen.
Der Hof wirkte auf mich ausgestorben und tot. Aber das kann auch täuschen. Ich konnte keine Info finden, ob dort noch jemand wohnt.
Die letzten Nächte waren hier Temperaturen unter Null Grad. Das reichte nicht, um das Salzwasser in Eis zu verwandeln, aber wo das Wasser sehr ruhig steht oder in solchen dünn bewässerten Gräben gab es doch schon Eis.
Viele Kopfweiden hatten ihre Haarpracht verloren.
Der Sonnenschein, mit dem die Kälte daherkommt, lädt nicht zum Rausgehen ein, denn der eisige Ostwind treibt einem die Tränen in die Augen und die Kälte unter die Jacken, bis auf die Haut.
Auch diesig. Es weht ein strammer, kalter Ostwind. Hab ich mich dick eingepackt und war ca. 1,5 Std. draußen. Gezeichnet hab ich nicht, dabei wären mir die Finger blau geworden. Aber paar Fotos hab ich gemacht. Nix aufregendes aber Fotos.
| Alle guten Vorsätze starten mit 72 Stufen! |
- an allen Tagen ohne Regen geh ich raus und laufe mindestens 1 Mal die 72 Stufen rauf und runter. Dabei macht Caro mit, was ihr Knie erlaubt.
- wir wollen nicht aufs Essen verzichten. Aber wir essen so, dass wir nicht dicker werden, als wir eh schon sind. Also: lecker aber gesund.
Dort läuft dann alles wieder anders herum: abladen, auspacken, verstauen.
Nur Hajo und Cornelia, der Rest der Familie und der Hund mussten zuhause bleiben. Mona ist leider nicht kompatibel mit allen Hunden.
Caro wollte seit Jahren den Weihnachtsmarkt auf Schloss Moyland sehen aber das hat nie geklappt. Ein Handwerkermarkt mit ausgefallenen Ständen. Heute waren wir dort. Nach ca. 45 Minuten Fahrt.
So sah sie mal aus, die Burg Greifenstein. Heute sieht man nur noch die Felsentürme. Auf welchem die Burg gestanden hat, konnte ich nicht rausfinden. Wir haben nicht bereut, dass wir dort waren. Diese Felsen sind schon ein imposanter Anblick
| Schloss Augustusburg und Stadtkirche St. Petri |
Am Freitag wollten wir uns ursprünglich aufmachen nach Dresden. Aber wir waren beide schon einmal dort und fanden es interessanter, das Erzgebirge zu erkunden. Darum beschlossen wir eine Rundfahrt zu machen: Schloss Augustusburg - Greifenstein - Marienberg und zurück. Das war auch viel Fahrerei aber Caro meinte: "Ich fahr gerne!"
| "Der Entdecker" blickt auf ein Modell der Stadt. |
Die Skulturen in der Stadt haben mich fasziniert. Inzwischen habe ich herausgefunden, dass ein Silberstadtweg durch die Straßen und Gassen der Stadt führt und dafür 12 Skulpturen aufgestellt wurden, entlang des Weges. Von den 12 Stück habe ich diese hier gefunden.
| Schloss Freudenstein mit Mineralia |
Am Donnerstag hatten wir Freiberg auf dem Plan.
Es gibt viel zu besichtigen, wenn man an der Geschichte des Erzgebirges interessiert ist. Ich gestehe, dass wir nichts besichtigt haben. Mein finanzieller Rahmen war mit Fahrt und Unterkunft ausgeschöpft. Denn alles kostet Eintritt und da kann man in ganz kurzer Zeit ganz schön viel Geld ausgeben. Den Dom hätte ich gerne von innen gesehen, aber Socke durfte nicht mit rein, also sind wir auch nicht rein.
Seit dem Unfall in 23 kann ich weder eine Nähmaschine bedienen, noch eine Strickmaschine. Beide Teile standen hier dumm rum. ca. 40 Jahre alt aber top in Schuss. Verkaufen kann man das nicht mehr. Aber im Erzgebirge wohnt die fb-Freundin Jana und die hätte die gerne. Wie verschickt man so was? Meine Freundin Caro aus Duisburg meinte: "Gar nicht! Wir bringen die da hin!"
Der Freitag war wieder ein relativ fauler Tag. Auch zum Kochen hatte Caro nicht viel Lust. Und ich wollte unbedingt einmal Kibbeling essen. Für die Ahnungslosen: Diese frittierten Bällchen auf dem Foto, das ist Kibbeling und das ist Seelachs. Stücke wohlgemerkt, keine zusammengematschten Reste. Eigentlich wollten wir das im Gewerbegebiet bei einem Fischhändler kaufen, aber der hatte geschlossen. Die Enttäuschung war groß, denn Wilhlem hatte sich von dem Heringssalat gewünscht, den gabs dann auch nicht. Und der Fischimbiss im Hafen hatte zwar Kibbeling, aber nicht den Heringssalat. Ich fand das sehr lecker. Caro sagte auch, das sei sehr gut.
Das Neue Jahr startet irgendwie doof.
In der Silvesternacht wurde früh, lang und laut geknallt. Und kaum war das neue Jahr da, erhielt Caro eine Nachricht über den Tod einer Freundin. Da war die gleich zu Beginn schon mal durch.
Heute stürmt es heftig. Und heute bin ich dran: der Kreislauf will nicht auf Touren kommen, die Knochen sagen "wehe, du bewegst dich" und der Kopf hätte gerne eine Tablette. Kriegt er aber nicht. Noch nicht. Darum sind wir heute alle nicht so wirklich fröhlich und ausgelassen.
Aber im Bett ist es auch nett. Neue Fotos gibts heute keine.
Morgen soll das Wetter angenehmer sein. Vielleicht versuchen wir noch mal eine Fahrt nach Brügge, aber dann mit dem Bus.